Niveau – B2 Beruf
Figuren:
- Herr Krüger – Ein Berater vom Jobcenter.
- Raj Patel – Ein Migrant aus Indien, der seine 12. Klasse abgeschlossen hat und einen Ausbildungsplatz sucht.
- Frau Dr. Schmidt – Leiterin der Personalabteilung beim “Gesundheitszentrum Vital”.
Ort: Ein kleines, ordentliches Büro im Jobcenter einer deutschen Stadt. Es gibt Akten, einen Computer und einen Broschürenständer. Raj klopft und tritt ein.

Szene 1: Das erste Beratungsgespräch
Herr Krüger: Guten Morgen, Herr Patel! Bitte, nehmen Sie Platz. Ich bin Herr Krüger, Ihr Berater. Schön, dass Sie da sind. Wie war Ihr Ankommen in unserer Stadt?
Raj: Guten Morgen, Herr Krüger. Vielen Dank für die Hilfe. Das Ankommen war… Aufregend! Alles ist neu: die Sprache, die Kultur, viele Dokumente und Anträge. Aber ich bin sehr motiviert. Mein Traum ist es, hier in Deutschland eine Ausbildung zu machen und einen guten Beruf zu finden.
Herr Krüger: Das ist ein großer Schritt für einen jungen Mann. Darf ich fragen, wie alt Sie sind und welche Schulbildung Sie aus Indien mitbringen?
Raj: Ich bin 19 Jahre alt. In Indien habe ich die 12. Klasse (Senior Secondary) abgeschlossen. Meine Lieblingsfächer waren Biologie und Chemie. Ich habe auch ein gutes Abschlusszeugnis (School Leaving Certificate) bekommen. Das ist vergleichbar mit der deutschen Fachhochschulreife, habe ich gehört?
Herr Krüger: (macht sich Notizen auf seinem Computer) Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Ihr Schulabschluss ist eine gute Voraussetzung. Die 12. Klasse in Indien wird hier oft als Fachhochschulreife anerkannt, besonders wenn Sie gute Noten in Naturwissenschaften haben. Haben Sie Ihre Zeugnisse und Unterlagen dabei? Vielleicht mit einer Übersetzung?
Raj: Ja, ich habe alle Dokumente mitgebracht – meine Originalzeugnisse, beglaubigte Kopien und auch die deutsche Übersetzung von einem vereidigten Übersetzer. Ich habe im Vorfeld viel recherchiert und wusste, dass das wichtig ist.
Herr Krüger: (beeindruckt) Ausgezeichnet, Herr Patel! Das ist wirklich vorbildlich. Viele Migranten bringen diese Unterlagen nicht mit. Das erspart uns viel Zeit. Dann können wir direkt mit dem nächsten Schritt beginnen. Sie möchten also eine Ausbildung machen. Haben Sie schon eine Idee für einen Wunschberuf?
Raj: Ja, ich möchte gerne im medizinischen oder Gesundheitsbereich arbeiten. In Indien habe ich in den Ferien manchmal in einer Klinik meines Onkels ausgeholfen. Das hat mir großen Spaß gemacht. Ich könnte mir vorstellen, Krankenpfleger zu werden oder eine Ausbildung als medizinischer Fachangestellter zu machen. Vielleicht auch in der Krankenhausküche als Fachkraft für Ernährung? Ich bin offen für alles, was mit Biologie und Menschen zu tun hat.
Herr Krüger: Das sind sehr gute Ideen! Für alle diese Berufe gibt es in Deutschland große Berufschancen, denn wir suchen überall Fachkräfte. Besonders im Gesundheitswesen. Lassen Sie uns Ihre Optionen durchgehen.
(Herr Krüger holt einige Broschüren aus dem Regal.)
Herr Krüger: Hier, diese Broschüre vom Berufsinformationszentrum (BIZ) erklärt die verschiedenen Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen. Krankenpfleger ist eine dreijährige Ausbildung mit viel Praxis im Krankenhaus und Theorie in der Berufsschule. Medizinische Fachangestellter arbeiten eher in Arztpraxen. Beide Berufe haben eine glänzende Zukunft. Was ist Ihr Traum?
Raj: Ich denke, Krankenpfleger wäre perfekt für mich. Ich möchte direkt mit Patienten arbeiten und ihnen helfen. Das ist meine Motivation. Aber ich habe gehört, dass man dafür sehr gut Deutsch können muss. Ich habe nur B1. Ist das genug?
Herr Krüger: Eine sehr ehrliche Frage. Für die Kommunikation mit Patienten und Ärzten ist B1 manchmal noch etwas wenig. Die meiste Kommunikation im Beruf ist auf Deutsch. Ich würde Ihnen empfehlen, so schnell wie möglich einen B2-Kurs zu machen. Das ist oft eine Voraussetzung für die Anerkennung Ihrer Qualifikationen und für die Arbeit im Krankenhaus. Wir können prüfen, ob die Agentur für Arbeit die Kosten für den Kurs übernimmt. Das wäre eine Qualifizierungsmaßnahme.
Raj: Das wäre fantastisch! Ich will auf jeden Fall mein Deutsch verbessern. Ich habe keine Zweifel, dass ich das schaffen kann. Ich bin bereit, viel zu lernen.
Herr Krüger: Das ist die richtige Einstellung! Gut, dann machen wir einen Plan. Erstens: Ich beantrage die offizielle Anerkennung Ihres Schulabschlusses.
Zweitens: Wir suchen nach Fördermöglichkeiten für einen B2-Deutschkurs. Und drittens: In der Zwischenzeit können Sie schon erste Kontakte zu Krankenhäusern oder Ausbildungsbetrieben knüpfen. Ich gebe Ihnen eine Liste mit Adressen. In zwei Wochen haben wir einen neuen Beratungstermin. Einverstanden?
Raj: Ja, sehr gern! Vielen Dank, Herr Krüger. Endlich habe ich einen klaren Weg vor mir. Das gibt mir Hoffnung.
Herr Krüger: Gern geschehen, Herr Patel. Das ist mein Job. Und keine Sorge – der Anfang ist immer der schwerste Teil. Aber mit Ihrer Motivation wird das schon!
(Raj verabschiedet sich und verlässt das Büro. Drei Wochen später…)
Szene 2: Fortschritt und die Kursempfehlung
Herr Krüger: (am Telefon) Herr Patel, hier ist Krüger vom Jobcenter. Ich habe gute Neuigkeiten! Ihr Schulabschluss wurde als Fachhochschulreife anerkannt! Und wir haben einen Platz in einem B2-Deutschkurs für Sie gefunden, der von der Agentur für Arbeit finanziert wird. Können Sie morgen Vormittag vorbeikommen, um die Unterlagen zu unterschreiben?
Raj: (freudig) Ja, natürlich! Das sind ja fantastische Neuigkeiten! Vielen Dank! Ich komme gerne morgen. Um wie viel Uhr?
Herr Krüger: Kommen Sie um 10 Uhr. Und bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Bis morgen!
(Am nächsten Tag im Büro von Herrn Krüger)
Herr Krüger: Guten Morgen, Herr Patel! Setzen Sie sich. Hier sind die Dokumente für den Deutschkurs. Der Kurs beginnt nächsten Monat und geht drei Monate. Danach haben Sie das B2-Zertifikat. Das ist eine wichtige Voraussetzung für Ihre Bewerbung.
Raj: Das ist wunderbar! Ich kann es kaum erwarten, zu beginnen. Und was mache ich in der Zwischenzeit? Ich möchte die Zeit nutzen.
Herr Krüger: Eine gute Frage. Ich habe schon mit einigen Krankenhäusern in der Stadt telefoniert. Das “Gesundheitszentrum Vital” sucht jedes Jahr Auszubildende für die Krankenpflege. Die Leiterin, Frau Dr. Schmidt, ist bereit, Sie zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen – aber erst, wenn Sie Ihr B2-Zertifikat haben. Das ist ihre Regel. Also: Konzentrieren Sie sich jetzt voll auf den Kurs. Das ist Ihr Weg zum Erfolg.
Raj: Das verstehe ich. Ich werde mich voll und ganz auf den Kurs konzentrieren. Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Krüger. Ohne sie wäre ich verloren.
Herr Krüger: Ach, das glaube ich nicht. Sie sind sehr selbständig. Ich gebe nur ein bisschen Orientierung. Melden Sie sich, wenn Sie das Zertifikat haben. Dann machen wir den nächsten Schritt zusammen.
(Raj besucht den Deutschkurs mit großem Einsatz. Nach drei Monaten…)
Szene 3: Das Vorstellungsgespräch
Ort: Ein helles Besprechungszimmer im “Gesundheitszentrum Vital”. Am Tisch sitzt Frau Dr. Schmidt, die Personalchefin.
Frau Dr. Schmidt: Guten Tag, Herr Patel. Bitte, nehmen Sie Platz. Ich habe Ihre Bewerbungsunterlagen gesehen – sehr ordentlich! Ihr Lebensweg ist interessant. Sie sind aus Indien gekommen, um hier eine Ausbildung zu machen. Warum gerade Krankenpfleger?
Raj: Guten Tag, Frau Dr. Schmidt. Vielen Dank für die Einladung. Ja, ich habe in Indien meine 12. Klasse abgeschlossen, mit Biologie als Hauptfach. Schon damals wusste ich, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. In den Ferien habe ich in einer Klinik geholfen – das hat mir großen Spaß gemacht. Ich möchte Verantwortung übernehmen und kranken Menschen helfen. In Deutschland sind die Chancen dafür sehr gut, und die Ausbildung ist weltweit anerkannt. Das ist mein Traum.
Frau Dr. Schmidt: Das klingt sehr überzeugend. Sie haben auch Ihr B2-Zertifikat schon gemacht – sehr gut! Kommunikation ist in unserem Beruf das A und O. Haben Sie schon Berufserfahrung in diesem Bereich? Auch kleine Praktika sind für uns interessant.
Raj: Leider noch nicht in Deutschland. Aber in Indien habe ich, wie gesagt, in der Klinik meines Onkels gearbeitet. Ich habe dort Blutdruck gemessen, Patienten betreut und bei der Krankenhausküche geholfen, die Mahlzeiten vorzubereiten. Das war eine wertvolle Erfahrung. Ich bin bereit, hier von null anzufangen und alles zu lernen. Ich habe keine Zweifel, dass ich die Aufgaben schaffen kann.
Frau Dr. Schmidt: Das ist eine gute Einstellung. Bei uns bekommen Sie eine dreijährige Ausbildung. Der theoretische Teil findet in der Berufsschule statt, der praktische Teil hier im Haus. Sie lernen alle Bereiche kennen: Chirurgie, Innere Medizin, Notaufnahme. Am Ende wartet eine anspruchsvolle Prüfung. Sind Sie bereit für diese Herausforderung?
Raj: Ja, auf jeden Fall! Ich bin jung, lernbereit und habe keine Angst vor harter Arbeit. Mein Ziel ist es, eine gute Fachkraft zu werden und vielleicht eines Tages sogar eine Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger zu machen. Die Zukunft in diesem Beruf ist mein Antrieb.
Frau Dr. Schmidt: (lächelt) Das freut mich sehr zu hören, Herr Patel. Sie machen einen sehr motivierten Eindruck. Und Ihr Deutsch ist wirklich schon ausgezeichnet. Haben Sie noch Fragen an mich?
Raj: Ja, eine Frage hätte ich. Gibt es bei Ihnen im Betrieb auch Unterstützung für die Integration, zum Beispiel für ausländische Auszubildende? Ich möchte mich schnell einleben und gut im Team ankommen.
Frau Dr. Schmidt: Eine sehr gute Frage! Ja, wir haben ein Patensystem. Jeder neue Auszubildende bekommt einen erfahrenen Kollegen als Partner, der ihn in den ersten Monaten begleitet. Auch bei Behördengängen oder Anträgen helfen wir. Wir legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Team. Das ist uns wichtig.
Raj: Das klingt perfekt! Dann habe ich im Moment keine weiteren Fragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Chance bekomme, bei Ihnen zu lernen.
Frau Dr. Schmidt: Gut, Herr Patel. Wir haben noch ein paar andere Bewerber, aber Sie haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Sie hören in der nächsten Woche von uns. Auf Wiedersehen!
Raj: Vielen Dank für das Gespräch, Frau Dr. Schmidt. Auf Wiedersehen!
(Raj verlässt das Zentrum mit einem guten Gefühl. Eine Woche später klingelt sein Telefon.)
Szene 4: Die Zusage
Herr Krüger: (am Telefon, fröhlich) Herr Patel! Hier ist Krüger vom Jobcenter. Ich habe eine wunderbare Nachricht! Das “Gesundheitszentrum Vital” hat sich bei mir gemeldet. Sie möchten Ihnen einen Ausbildungsplatz anbieten! Herzlichen Glückwunsch!
Raj: (überglücklich) Was? Wirklich? Oh, das ist unglaublich! Vielen, vielen Dank, Herr Krüger! Ohne Ihre Hilfe, Ihre Geduld und Ihre guten Ratschläge wäre das nie möglich gewesen!
Herr Krüger: Ach, das haben Sie sich selbst erarbeitet! Ich habe nur ein bisschen den Weg geebnet. Ihre guten Zeugnisse, Ihr Einsatz für die Sprache und Ihre Motivation – das war der Schlüssel zum Erfolg. Das ist ein wunderbarer erster Schritt für Ihre Zukunft in Deutschland. Ich bin sehr stolz auf Sie!
Raj: Vielen Dank! Ich kann es immer noch nicht glauben. Mein Traum wird wahr. Wann kann ich anfangen?
Herr Krüger: Sie sollen nächsten Monat, am 1. September, im Krankenhaus anfangen. Vorher müssen Sie noch den Vertrag unterschreiben und eine Wohnung suchen. Aber das schaffen wir auch noch! Denken Sie daran: Das ist erst der Anfang Ihrer Karriere hier! Es wird neue Herausforderungen geben, aber Sie werden sie meistern.
Raj: Ja, das ist der Anfang! Ich bin so glücklich. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, Herr Krüger. Vielleicht kann ich eines Tages anderen Migranten helfen, so wie Sie mir geholfen haben. Vielleicht als Berater oder Sozialpädagoge – das wäre mein neuer Traum!
Herr Krüger: Das ist ein wunderbares Ziel, Herr Patel! Bleiben Sie dran. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Ausbildung und Ihre Zukunft in Deutschland!
( Raj legt auf und blickt voller Vorfreude in seine neue Zukunft. Das Ankommen war erfolgreich.)
Ende.
Fragen zum Text: “Ein neuer Anfang”
1. Wer ist Herr Krüger?
a) Ein Arzt im Krankenhaus
b) Ein Berater am Jobcenter
c) Ein Deutschlehrer
d) Ein Migrant aus Indien
2. Woher kommt Raj Patel?
a) Aus Pakistan
b) Aus Bangladesh
c) Aus Indien
d) Aus Sri Lanka
3. Welchen Schulabschluss hat Raj in Indien gemacht?
a) Abitur
b) Bachelor Studium
c) 12. Klasse (Senior Secondary)
d) Promotion
4. Was waren Rajs Lieblingsfächer in der Schule?
a) Mathematik und Kunst
b) Biologie und Chemie
c) Geschichte und Deutsch
d) Sport und Musik
5. Was ist Rajs Traumberuf?
a) Softwareentwickler
b) Krankenpfleger
c) Busfahrer
d) Verkäufer
6. Welche Dokumente bringt Raj zum ersten Beratungstermin mit?
a) Nur seinen Pass
b) Nur sein Abiturzeugnis
c) Originalzeugnisse, Kopien und deutsche Übersetzungen
d) Nur seinen Lebenslauf
7. Warum ist es wichtig, dass Raj beglaubigte Übersetzungen seiner Zeugnisse hat?
a) Für das Visum
b) Für die Anerkennung seines Schulabschlusses in Deutschland
c) Für den Deutschkurs
d) Für die Wohnungssuche
8. Welches Sprachniveau hat Raj zu Beginn der Geschichte?
a) A1
b) A2
c) B1
d) C1
9. Welchen Deutschkurs empfiehlt Herr Krüger für Raj?
a) A1-Kurs
b) B2-Kurs
c) C1-Kurs
d) Einen Integrationskurs nur für Frauen
10. Wer bezahlt wahrscheinlich den Deutschkurs für Raj?
a) Rajs Eltern
b) Das Jobcenter / Die Agentur für Arbeit
c) Das Krankenhaus
d) Die indische Botschaft
11. Wie heißt die Leiterin des “Gesundheitszentrum Vital”?
a) Frau Dr. Schmidt
b) Frau Maßberg
c) Frau Klein
d) Frau Lim
12. Was ist eine wichtige Voraussetzung für das Vorstellungsgespräch im Krankenhaus?
a) Ein Auto
b) Das B2-Zertifikat
c) Eine Wohnung in der Nähe
d) Drei Jahre Berufserfahrung
13. Welche praktische Erfahrung hat Raj bereits?
a) Er hat in einer Firma in Indien gearbeitet
b) Er hat in einer Klinik seines Onkels ausgeholfen
c) Er war Lehrer in Indien
d) Er hat noch nie gearbeitet
14. Was hat Raj in der Klinik in Indien gemacht?
a) Operationen durchgeführt
b) Blutdruck gemessen und bei der Krankenhausküche geholfen
c) Computer repariert
d) Deutschkurse gegeben
15. Wie lange dauert die Ausbildung zur Krankenpflege in Deutschland?
a) Ein Jahr
b) Zwei Jahre
c) Drei Jahre
d) Fünf Jahre
16. Was ist das “Patensystem” im “Gesundheitszentrum Vital”?
a) Ein System für Urlaubsplanung
b) Ein erfahrener Kollege hilft neuen Auszubildenden in den ersten Monaten
c) Ein System für die Krankenhausküche
d) Ein Computerprogramm für Patienten
17. Welchen neuen Traum hat Raj am Ende der Geschichte?
a) Nach Indien zurückzugehen
b) Einen Master zu machen
c) Anderen Migranten zu helfen, vielleicht als Berater
d) Eine eigene Firma zu gründen
18. Wann soll Raj mit der Ausbildung beginnen?
a) Sofort
b) Am 1. September
c) Im nächsten Jahr
d) Nach dem Sommer
19. Was muss Raj noch tun, bevor er die Ausbildung beginnen kann?
a) Einen Antrag auf Arbeitserlaubnis stellen und eine Wohnung suchen
b) Nach Indien zurückfliegen
c) Eine Prüfung in Mathematik machen
d) Einen neuen Computer kaufen
20. Was ist die Hauptbotschaft der Geschichte?
a) Es ist einfach, in Deutschland eine Ausbildung zu finden
b) Mit Motivation, guten Unterlagen und der richtigen Hilfe kann man sein Ziel erreichen
c) Man braucht viel Geld für eine Ausbildung in Deutschland
d) Migranten haben keine Berufschancen in Deutschland
Antwortschlüssel (Answer Key)
- b | 2. c | 3. c | 4. b | 5. b | 6. c | 7. b | 8. c | 9. b | 10. b | 11. a | 12. b | 13. b | 14. b | 15. c | 16. b | 17. c | 18. b | 19. a | 20. b
Teil 1: Lückentext (Fill in the Blanks)
Fülle die Lücken mit den richtigen Wörtern aus der Box. (Use the words from the box.)
Wortbox: *Ausbildung • Zeugnisse • Berater • B2-Kurs • Krankenpfleger • Anerkennung • Vorstellungsgespräch • Wohnung • Migrant • Zukunft*
Raj Patel ist ein (1) ________ aus Indien. Er kommt nach Deutschland, um eine (2) ________ zu machen. Sein Traum ist es, (3) ________ zu werden. Zuerst geht er zum Jobcenter und spricht mit seinem (4) ________, Herrn Krüger. Raj bringt alle seine (5) ________ und Übersetzungen mit. Das ist wichtig für die (6) ________ seines Schulabschlusses. Herr Krüger empfiehlt ihm einen (7) ________, um sein Deutsch zu verbessern. Nach dem Kurs bekommt Raj eine Einladung zum (8) ________ im Krankenhaus. Das Gespräch läuft gut, und er bekommt die Stelle. Jetzt muss er nur noch eine (9) ________ finden. Raj freut sich auf seine (10) ________ in Deutschland.
Teil 2: Dativ oder Akkusativ?
Wähle die richtige Form (Artikel oder Possessivpronomen).
- Raj hilft ______ Bruder beim Umzug. (sein)
a) seinen
b) seinem
c) sein - Herr Krüger fragt ______ Migranten nach seinen Dokumenten. (der)
a) den
b) dem
c) der - Raj zeigt ______ Berater seine Zeugnisse. (der)
a) den
b) dem
c) das - Die Agentur für Arbeit bezahlt ______ B2-Kurs. (der)
a) den
b) dem
c) des - Das Essen in der Kantine schmeckt ______ Auszubildenden sehr gut. (die – Plural)
a) die
b) den
c) der - Frau Dr. Schmidt stellt ______ neuen Bewerber eine Frage. (der)
a) den
b) dem
c) das - Raj sucht ______ Wohnung in der Nähe vom Krankenhaus. (eine)
a) einer
b) einen
c) eine - Er dankt ______ Herrn Krüger für die Hilfe. (der)
a) den
b) dem
c) der - Die Firma bietet ______ jungen Mann einen Ausbildungsplatz an. (der)
a) den
b) dem
c) der - Raj fragt ______ Kollegen nach dem Patensystem. (sein – Plural)
a) seine
b) seinen
c) seinem
Teil 3: Richtig oder Falsch? (True or False?)
- _____ Raj kommt aus Pakistan.
- _____ Raj hat in Indien sein Abitur gemacht.
- _____ Herr Krüger arbeitet im Krankenhaus.
- _____ Raj bringt übersetzte Dokumente zum Termin mit.
- _____ Raj möchte eine Ausbildung als Koch machen.
- _____ Das B2-Zertifikat ist wichtig für das Vorstellungsgespräch.
- _____ Frau Dr. Schmidt arbeitet beim Jobcenter.
- _____ Das Krankenhaus hat ein Patensystem für neue Auszubildende.
- _____ Raj beginnt die Ausbildung sofort am nächsten Tag.
- _____ Am Ende möchte Raj anderen Migranten helfen.
Teil 4: Fragen zum Text beantworten (Answer in German)
- Warum geht Raj zum Jobcenter?
- Welche Fächer waren Rajs Lieblingsfächer in der Schule?
- Was empfiehlt Herr Krüger Raj, um sein Deutsch zu verbessern?
- Wie hilft das Krankenhaus neuen Auszubildenden bei der Integration?
- Was ist Rajs neuer Traum am Ende der Geschichte?
Antwortschlüssel (Answer Key)
Teil 1: Lückentext
- Migrant
- Ausbildung
- Krankenpfleger
- Berater
- Zeugnisse
- Anerkennung
- B2-Kurs
- Vorstellungsgespräch
- Wohnung
- Zukunft
Teil 2: Dativ oder Akkusativ?
- b) seinem (Dativ – helfen + Dativ)
- a) den (Akkusativ – fragen + Akkusativ)
- b) dem (Dativ – zeigen + Dativ (Person))
- a) den (Akkusativ – bezahlen + Akkusativ)
- b) den (Dativ – schmecken + Dativ, Plural)
- b) dem (Dativ – stellen + Dativ (Person))
- c) eine (Akkusativ – suchen + Akkusativ)
- b) dem (Dativ – danken + Dativ)
- b) dem (Dativ – anbieten + Dativ (Person))
- b) seinen (Akkusativ – fragen + Akkusativ, Plural)
Teil 3: Richtig oder Falsch?
- Falsch (Er kommt aus Indien)
- Falsch (Er hat die 12. Klasse gemacht, nicht Abitur)
- Falsch (Er arbeitet im Jobcenter)
- Richtig
- Falsch (Er möchte Krankenpfleger werden)
- Richtig
- Falsch (Sie arbeitet im Krankenhaus)
- Richtig
- Falsch (Er beginnt am 1. September)
- Richtig
Teil 4: Fragen zum Text beantworten (Musterantworten)
- Raj geht zum Jobcenter, weil er eine Ausbildung in Deutschland machen möchte und Hilfe bei der Anerkennung seiner Zeugnisse braucht.
- Seine Lieblingsfächer waren Biologie und Chemie.
- Herr Krüger empfiehlt Raj einen B2-Deutschkurs.
- Das Krankenhaus hat ein Patensystem. Ein erfahrener Kollege hilft neuen Auszubildenden in den ersten Monaten.
- Rajs neuer Traum ist es, anderen Migranten zu helfen, vielleicht als Berater.