Geschichte – Ein neuer Anfang: Dialog im Jobcenter

Niveau – B2 Beruf

Figuren:

  • Herr Krรผger โ€“ Ein Berater vom Jobcenter.
  • Raj Patel โ€“ Ein Migrant aus Indien, der seine 12. Klasse abgeschlossen hat und einen Ausbildungsplatz sucht.
  • Frau Dr. Schmidt โ€“ Leiterin der Personalabteilung beim “Gesundheitszentrum Vital”.

Ort: Ein kleines, ordentliches Bรผro im Jobcenter einer deutschen Stadt. Es gibt Akten, einen Computer und einen Broschรผrenstรคnder. Raj klopft und tritt ein.


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Szene 1: Das erste Beratungsgesprรคch

Herr Krรผger: Guten Morgen, Herr Patel! Bitte, nehmen Sie Platz. Ich bin Herr Krรผger, Ihr Berater. Schรถn, dass Sie da sind. Wie war Ihr Ankommen in unserer Stadt?

Raj: Guten Morgen, Herr Krรผger. Vielen Dank fรผr die Hilfe. Das Ankommen warโ€ฆ Aufregend! Alles ist neu: die Sprache, die Kultur, viele Dokumente und Antrรคge. Aber ich bin sehr motiviert. Mein Traum ist es, hier in Deutschland eine Ausbildung zu machen und einen guten Beruf zu finden.

Herr Krรผger: Das ist ein groรŸer Schritt fรผr einen jungen Mann. Darf ich fragen, wie alt Sie sind und welche Schulbildung Sie aus Indien mitbringen?

Raj: Ich bin 19 Jahre alt. In Indien habe ich die 12. Klasse (Senior Secondary) abgeschlossen. Meine Lieblingsfรคcher waren Biologie und Chemie. Ich habe auch ein gutes Abschlusszeugnis (School Leaving Certificate) bekommen. Das ist vergleichbar mit der deutschen Fachhochschulreife, habe ich gehรถrt?

Herr Krรผger: (macht sich Notizen auf seinem Computer) Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Ihr Schulabschluss ist eine gute Voraussetzung. Die 12. Klasse in Indien wird hier oft als Fachhochschulreife anerkannt, besonders wenn Sie gute Noten in Naturwissenschaften haben. Haben Sie Ihre Zeugnisse und Unterlagen dabei? Vielleicht mit einer รœbersetzung?

Raj: Ja, ich habe alle Dokumente mitgebracht โ€“ meine Originalzeugnisse, beglaubigte Kopien und auch die deutsche รœbersetzung von einem vereidigten รœbersetzer. Ich habe im Vorfeld viel recherchiert und wusste, dass das wichtig ist.

Herr Krรผger: (beeindruckt) Ausgezeichnet, Herr Patel! Das ist wirklich vorbildlich. Viele Migranten bringen diese Unterlagen nicht mit. Das erspart uns viel Zeit. Dann kรถnnen wir direkt mit dem nรคchsten Schritt beginnen. Sie mรถchten also eine Ausbildung machen. Haben Sie schon eine Idee fรผr einen Wunschberuf?

Raj: Ja, ich mรถchte gerne im medizinischen oder Gesundheitsbereich arbeiten. In Indien habe ich in den Ferien manchmal in einer Klinik meines Onkels ausgeholfen. Das hat mir groรŸen SpaรŸ gemacht. Ich kรถnnte mir vorstellen, Krankenpfleger zu werden oder eine Ausbildung als medizinischer Fachangestellter zu machen. Vielleicht auch in der Krankenhauskรผche als Fachkraft fรผr Ernรคhrung? Ich bin offen fรผr alles, was mit Biologie und Menschen zu tun hat.

Herr Krรผger: Das sind sehr gute Ideen! Fรผr alle diese Berufe gibt es in Deutschland groรŸe Berufschancen, denn wir suchen รผberall Fachkrรคfte. Besonders im Gesundheitswesen. Lassen Sie uns Ihre Optionen durchgehen.

(Herr Krรผger holt einige Broschรผren aus dem Regal.)

Herr Krรผger: Hier, diese Broschรผre vom Berufsinformationszentrum (BIZ) erklรคrt die verschiedenen Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen. Krankenpfleger ist eine dreijรคhrige Ausbildung mit viel Praxis im Krankenhaus und Theorie in der Berufsschule. Medizinische Fachangestellter arbeiten eher in Arztpraxen. Beide Berufe haben eine glรคnzende Zukunft. Was ist Ihr Traum?

Raj: Ich denke, Krankenpfleger wรคre perfekt fรผr mich. Ich mรถchte direkt mit Patienten arbeiten und ihnen helfen. Das ist meine Motivation. Aber ich habe gehรถrt, dass man dafรผr sehr gut Deutsch kรถnnen muss. Ich habe nur B1. Ist das genug?

Herr Krรผger: Eine sehr ehrliche Frage. Fรผr die Kommunikation mit Patienten und ร„rzten ist B1 manchmal noch etwas wenig. Die meiste Kommunikation im Beruf ist auf Deutsch. Ich wรผrde Ihnen empfehlen, so schnell wie mรถglich einen B2-Kurs zu machen. Das ist oft eine Voraussetzung fรผr die Anerkennung Ihrer Qualifikationen und fรผr die Arbeit im Krankenhaus. Wir kรถnnen prรผfen, ob die Agentur fรผr Arbeit die Kosten fรผr den Kurs รผbernimmt. Das wรคre eine QualifizierungsmaรŸnahme.

Raj: Das wรคre fantastisch! Ich will auf jeden Fall mein Deutsch verbessern. Ich habe keine Zweifel, dass ich das schaffen kann. Ich bin bereit, viel zu lernen.

Herr Krรผger: Das ist die richtige Einstellung! Gut, dann machen wir einen Plan. Erstens: Ich beantrage die offizielle Anerkennung Ihres Schulabschlusses. 

Zweitens: Wir suchen nach Fรถrdermรถglichkeiten fรผr einen B2-Deutschkurs. Und drittens: In der Zwischenzeit kรถnnen Sie schon erste Kontakte zu Krankenhรคusern oder Ausbildungsbetrieben knรผpfen. Ich gebe Ihnen eine Liste mit Adressen. In zwei Wochen haben wir einen neuen Beratungstermin. Einverstanden?

Raj: Ja, sehr gern! Vielen Dank, Herr Krรผger. Endlich habe ich einen klaren Weg vor mir. Das gibt mir Hoffnung.

Herr Krรผger: Gern geschehen, Herr Patel. Das ist mein Job. Und keine Sorge โ€“ der Anfang ist immer der schwerste Teil. Aber mit Ihrer Motivation wird das schon!

(Raj verabschiedet sich und verlรคsst das Bรผro. Drei Wochen spรคter…)


Szene 2: Fortschritt und die Kursempfehlung

Herr Krรผger: (am Telefon) Herr Patel, hier ist Krรผger vom Jobcenter. Ich habe gute Neuigkeiten! Ihr Schulabschluss wurde als Fachhochschulreife anerkannt! Und wir haben einen Platz in einem B2-Deutschkurs fรผr Sie gefunden, der von der Agentur fรผr Arbeit finanziert wird. Kรถnnen Sie morgen Vormittag vorbeikommen, um die Unterlagen zu unterschreiben?

Raj: (freudig) Ja, natรผrlich! Das sind ja fantastische Neuigkeiten! Vielen Dank! Ich komme gerne morgen. Um wie viel Uhr?

Herr Krรผger: Kommen Sie um 10 Uhr. Und bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Bis morgen!

(Am nรคchsten Tag im Bรผro von Herrn Krรผger)

Herr Krรผger: Guten Morgen, Herr Patel! Setzen Sie sich. Hier sind die Dokumente fรผr den Deutschkurs. Der Kurs beginnt nรคchsten Monat und geht drei Monate. Danach haben Sie das B2-Zertifikat. Das ist eine wichtige Voraussetzung fรผr Ihre Bewerbung.

Raj: Das ist wunderbar! Ich kann es kaum erwarten, zu beginnen. Und was mache ich in der Zwischenzeit? Ich mรถchte die Zeit nutzen.

Herr Krรผger: Eine gute Frage. Ich habe schon mit einigen Krankenhรคusern in der Stadt telefoniert. Das “Gesundheitszentrum Vital” sucht jedes Jahr Auszubildende fรผr die Krankenpflege. Die Leiterin, Frau Dr. Schmidt, ist bereit, Sie zu einem Vorstellungsgesprรคch einzuladen โ€“ aber erst, wenn Sie Ihr B2-Zertifikat haben. Das ist ihre Regel. Also: Konzentrieren Sie sich jetzt voll auf den Kurs. Das ist Ihr Weg zum Erfolg.

Raj: Das verstehe ich. Ich werde mich voll und ganz auf den Kurs konzentrieren. Vielen Dank fรผr Ihre Hilfe, Herr Krรผger. Ohne sie wรคre ich verloren.

Herr Krรผger: Ach, das glaube ich nicht. Sie sind sehr selbstรคndig. Ich gebe nur ein bisschen Orientierung. Melden Sie sich, wenn Sie das Zertifikat haben. Dann machen wir den nรคchsten Schritt zusammen.

(Raj besucht den Deutschkurs mit groรŸem Einsatz. Nach drei Monaten…)


Szene 3: Das Vorstellungsgesprรคch

Ort: Ein helles Besprechungszimmer im “Gesundheitszentrum Vital”. Am Tisch sitzt Frau Dr. Schmidt, die Personalchefin.

Frau Dr. Schmidt: Guten Tag, Herr Patel. Bitte, nehmen Sie Platz. Ich habe Ihre Bewerbungsunterlagen gesehen โ€“ sehr ordentlich! Ihr Lebensweg ist interessant. Sie sind aus Indien gekommen, um hier eine Ausbildung zu machen. Warum gerade Krankenpfleger?

Raj: Guten Tag, Frau Dr. Schmidt. Vielen Dank fรผr die Einladung. Ja, ich habe in Indien meine 12. Klasse abgeschlossen, mit Biologie als Hauptfach. Schon damals wusste ich, dass ich mit Menschen arbeiten mรถchte. In den Ferien habe ich in einer Klinik geholfen โ€“ das hat mir groรŸen SpaรŸ gemacht. Ich mรถchte Verantwortung รผbernehmen und kranken Menschen helfen. In Deutschland sind die Chancen dafรผr sehr gut, und die Ausbildung ist weltweit anerkannt. Das ist mein Traum.

Frau Dr. Schmidt: Das klingt sehr รผberzeugend. Sie haben auch Ihr B2-Zertifikat schon gemacht โ€“ sehr gut! Kommunikation ist in unserem Beruf das A und O. Haben Sie schon Berufserfahrung in diesem Bereich? Auch kleine Praktika sind fรผr uns interessant.

Raj: Leider noch nicht in Deutschland. Aber in Indien habe ich, wie gesagt, in der Klinik meines Onkels gearbeitet. Ich habe dort Blutdruck gemessen, Patienten betreut und bei der Krankenhauskรผche geholfen, die Mahlzeiten vorzubereiten. Das war eine wertvolle Erfahrung. Ich bin bereit, hier von null anzufangen und alles zu lernen. Ich habe keine Zweifel, dass ich die Aufgaben schaffen kann.

Frau Dr. Schmidt: Das ist eine gute Einstellung. Bei uns bekommen Sie eine dreijรคhrige Ausbildung. Der theoretische Teil findet in der Berufsschule statt, der praktische Teil hier im Haus. Sie lernen alle Bereiche kennen: Chirurgie, Innere Medizin, Notaufnahme. Am Ende wartet eine anspruchsvolle Prรผfung. Sind Sie bereit fรผr diese Herausforderung?

Raj: Ja, auf jeden Fall! Ich bin jung, lernbereit und habe keine Angst vor harter Arbeit. Mein Ziel ist es, eine gute Fachkraft zu werden und vielleicht eines Tages sogar eine Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger zu machen. Die Zukunft in diesem Beruf ist mein Antrieb.

Frau Dr. Schmidt: (lรคchelt) Das freut mich sehr zu hรถren, Herr Patel. Sie machen einen sehr motivierten Eindruck. Und Ihr Deutsch ist wirklich schon ausgezeichnet. Haben Sie noch Fragen an mich?

Raj: Ja, eine Frage hรคtte ich. Gibt es bei Ihnen im Betrieb auch Unterstรผtzung fรผr die Integration, zum Beispiel fรผr auslรคndische Auszubildende? Ich mรถchte mich schnell einleben und gut im Team ankommen.

Frau Dr. Schmidt: Eine sehr gute Frage! Ja, wir haben ein Patensystem. Jeder neue Auszubildende bekommt einen erfahrenen Kollegen als Partner, der ihn in den ersten Monaten begleitet. Auch bei Behรถrdengรคngen oder Antrรคgen helfen wir. Wir legen groรŸen Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Team. Das ist uns wichtig.

Raj: Das klingt perfekt! Dann habe ich im Moment keine weiteren Fragen. Ich wรผrde mich sehr freuen, wenn ich die Chance bekomme, bei Ihnen zu lernen.

Frau Dr. Schmidt: Gut, Herr Patel. Wir haben noch ein paar andere Bewerber, aber Sie haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Sie hรถren in der nรคchsten Woche von uns. Auf Wiedersehen!

Raj: Vielen Dank fรผr das Gesprรคch, Frau Dr. Schmidt. Auf Wiedersehen!

(Raj verlรคsst das Zentrum mit einem guten Gefรผhl. Eine Woche spรคter klingelt sein Telefon.)


Szene 4: Die Zusage

Herr Krรผger: (am Telefon, frรถhlich) Herr Patel! Hier ist Krรผger vom Jobcenter. Ich habe eine wunderbare Nachricht! Das “Gesundheitszentrum Vital” hat sich bei mir gemeldet. Sie mรถchten Ihnen einen Ausbildungsplatz anbieten! Herzlichen Glรผckwunsch!

Raj: (รผberglรผcklich) Was? Wirklich? Oh, das ist unglaublich! Vielen, vielen Dank, Herr Krรผger! Ohne Ihre Hilfe, Ihre Geduld und Ihre guten Ratschlรคge wรคre das nie mรถglich gewesen!

Herr Krรผger: Ach, das haben Sie sich selbst erarbeitet! Ich habe nur ein bisschen den Weg geebnet. Ihre guten Zeugnisse, Ihr Einsatz fรผr die Sprache und Ihre Motivation โ€“ das war der Schlรผssel zum Erfolg. Das ist ein wunderbarer erster Schritt fรผr Ihre Zukunft in Deutschland. Ich bin sehr stolz auf Sie!

Raj: Vielen Dank! Ich kann es immer noch nicht glauben. Mein Traum wird wahr. Wann kann ich anfangen?

Herr Krรผger: Sie sollen nรคchsten Monat, am 1. September, im Krankenhaus anfangen. Vorher mรผssen Sie noch den Vertrag unterschreiben und eine Wohnung suchen. Aber das schaffen wir auch noch! Denken Sie daran: Das ist erst der Anfang Ihrer Karriere hier! Es wird neue Herausforderungen geben, aber Sie werden sie meistern.

Raj: Ja, das ist der Anfang! Ich bin so glรผcklich. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, Herr Krรผger. Vielleicht kann ich eines Tages anderen Migranten helfen, so wie Sie mir geholfen haben. Vielleicht als Berater oder Sozialpรคdagoge โ€“ das wรคre mein neuer Traum!

Herr Krรผger: Das ist ein wunderbares Ziel, Herr Patel! Bleiben Sie dran. Ich wรผnsche Ihnen alles Gute fรผr Ihre Ausbildung und Ihre Zukunft in Deutschland!

( Raj legt auf und blickt voller Vorfreude in seine neue Zukunft. Das Ankommen war erfolgreich.)

Ende.

Fragen zum Text: “Ein neuer Anfang”


1. Wer ist Herr Krรผger?

a) Ein Arzt im Krankenhaus
b) Ein Berater am Jobcenter
c) Ein Deutschlehrer
d) Ein Migrant aus Indien


2. Woher kommt Raj Patel?

a) Aus Pakistan
b) Aus Bangladesh
c) Aus Indien
d) Aus Sri Lanka


3. Welchen Schulabschluss hat Raj in Indien gemacht?

a) Abitur
b) Bachelor Studium
c) 12. Klasse (Senior Secondary)
d) Promotion


4. Was waren Rajs Lieblingsfรคcher in der Schule?

a) Mathematik und Kunst
b) Biologie und Chemie
c) Geschichte und Deutsch
d) Sport und Musik


5. Was ist Rajs Traumberuf?

a) Softwareentwickler
b) Krankenpfleger
c) Busfahrer
d) Verkรคufer


6. Welche Dokumente bringt Raj zum ersten Beratungstermin mit?

a) Nur seinen Pass
b) Nur sein Abiturzeugnis
c) Originalzeugnisse, Kopien und deutsche รœbersetzungen
d) Nur seinen Lebenslauf


7. Warum ist es wichtig, dass Raj beglaubigte รœbersetzungen seiner Zeugnisse hat?

a) Fรผr das Visum
b) Fรผr die Anerkennung seines Schulabschlusses in Deutschland
c) Fรผr den Deutschkurs
d) Fรผr die Wohnungssuche


8. Welches Sprachniveau hat Raj zu Beginn der Geschichte?

a) A1
b) A2
c) B1
d) C1


9. Welchen Deutschkurs empfiehlt Herr Krรผger fรผr Raj?

a) A1-Kurs
b) B2-Kurs
c) C1-Kurs
d) Einen Integrationskurs nur fรผr Frauen


10. Wer bezahlt wahrscheinlich den Deutschkurs fรผr Raj?

a) Rajs Eltern
b) Das Jobcenter / Die Agentur fรผr Arbeit
c) Das Krankenhaus
d) Die indische Botschaft


11. Wie heiรŸt die Leiterin des “Gesundheitszentrum Vital”?

a) Frau Dr. Schmidt
b) Frau MaรŸberg
c) Frau Klein
d) Frau Lim


12. Was ist eine wichtige Voraussetzung fรผr das Vorstellungsgesprรคch im Krankenhaus?

a) Ein Auto
b) Das B2-Zertifikat
c) Eine Wohnung in der Nรคhe
d) Drei Jahre Berufserfahrung


13. Welche praktische Erfahrung hat Raj bereits?

a) Er hat in einer Firma in Indien gearbeitet
b) Er hat in einer Klinik seines Onkels ausgeholfen
c) Er war Lehrer in Indien
d) Er hat noch nie gearbeitet


14. Was hat Raj in der Klinik in Indien gemacht?

a) Operationen durchgefรผhrt
b) Blutdruck gemessen und bei der Krankenhauskรผche geholfen
c) Computer repariert
d) Deutschkurse gegeben


15. Wie lange dauert die Ausbildung zur Krankenpflege in Deutschland?

a) Ein Jahr
b) Zwei Jahre
c) Drei Jahre
d) Fรผnf Jahre


16. Was ist das “Patensystem” im “Gesundheitszentrum Vital”?

a) Ein System fรผr Urlaubsplanung
b) Ein erfahrener Kollege hilft neuen Auszubildenden in den ersten Monaten
c) Ein System fรผr die Krankenhauskรผche
d) Ein Computerprogramm fรผr Patienten


17. Welchen neuen Traum hat Raj am Ende der Geschichte?

a) Nach Indien zurรผckzugehen
b) Einen Master zu machen
c) Anderen Migranten zu helfen, vielleicht als Berater
d) Eine eigene Firma zu grรผnden


18. Wann soll Raj mit der Ausbildung beginnen?

a) Sofort
b) Am 1. September
c) Im nรคchsten Jahr
d) Nach dem Sommer


19. Was muss Raj noch tun, bevor er die Ausbildung beginnen kann?

a) Einen Antrag auf Arbeitserlaubnis stellen und eine Wohnung suchen
b) Nach Indien zurรผckfliegen
c) Eine Prรผfung in Mathematik machen
d) Einen neuen Computer kaufen


20. Was ist die Hauptbotschaft der Geschichte?

a) Es ist einfach, in Deutschland eine Ausbildung zu finden
b) Mit Motivation, guten Unterlagen und der richtigen Hilfe kann man sein Ziel erreichen
c) Man braucht viel Geld fรผr eine Ausbildung in Deutschland
d) Migranten haben keine Berufschancen in Deutschland


Antwortschlรผssel (Answer Key)

  1. b | 2. c | 3. c | 4. b | 5. b | 6. c | 7. b | 8. c | 9. b | 10. b | 11. a | 12. b | 13. b | 14. b | 15. c | 16. b | 17. c | 18. b | 19. a | 20. b

Teil 1: Lรผckentext (Fill in the Blanks)

Fรผlle die Lรผcken mit den richtigen Wรถrtern aus der Box. (Use the words from the box.)

Wortbox: *Ausbildung โ€ข Zeugnisse โ€ข Berater โ€ข B2-Kurs โ€ข Krankenpfleger โ€ข Anerkennung โ€ข Vorstellungsgesprรคch โ€ข Wohnung โ€ข Migrant โ€ข Zukunft*


Raj Patel ist ein (1) ________ aus Indien. Er kommt nach Deutschland, um eine (2) ________ zu machen. Sein Traum ist es, (3) ________ zu werden. Zuerst geht er zum Jobcenter und spricht mit seinem (4) ________, Herrn Krรผger. Raj bringt alle seine (5) ________ und รœbersetzungen mit. Das ist wichtig fรผr die (6) ________ seines Schulabschlusses. Herr Krรผger empfiehlt ihm einen (7) ________, um sein Deutsch zu verbessern. Nach dem Kurs bekommt Raj eine Einladung zum (8) ________ im Krankenhaus. Das Gesprรคch lรคuft gut, und er bekommt die Stelle. Jetzt muss er nur noch eine (9) ________ finden. Raj freut sich auf seine (10) ________ in Deutschland.


Teil 2: Dativ oder Akkusativ?

Wรคhle die richtige Form (Artikel oder Possessivpronomen).

  1. Raj hilft ______ Bruder beim Umzug. (sein)
    a) seinen
    b) seinem
    c) sein
  2. Herr Krรผger fragt ______ Migranten nach seinen Dokumenten. (der)
    a) den
    b) dem
    c) der
  3. Raj zeigt ______ Berater seine Zeugnisse. (der)
    a) den
    b) dem
    c) das
  4. Die Agentur fรผr Arbeit bezahlt ______ B2-Kurs. (der)
    a) den
    b) dem
    c) des
  5. Das Essen in der Kantine schmeckt ______ Auszubildenden sehr gut. (die – Plural)
    a) die
    b) den
    c) der
  6. Frau Dr. Schmidt stellt ______ neuen Bewerber eine Frage. (der)
    a) den
    b) dem
    c) das
  7. Raj sucht ______ Wohnung in der Nรคhe vom Krankenhaus. (eine)
    a) einer
    b) einen
    c) eine
  8. Er dankt ______ Herrn Krรผger fรผr die Hilfe. (der)
    a) den
    b) dem
    c) der
  9. Die Firma bietet ______ jungen Mann einen Ausbildungsplatz an. (der)
    a) den
    b) dem
    c) der
  10. Raj fragt ______ Kollegen nach dem Patensystem. (sein – Plural)
    a) seine
    b) seinen
    c) seinem

Teil 3: Richtig oder Falsch? (True or False?)

  1. _____ Raj kommt aus Pakistan.
  2. _____ Raj hat in Indien sein Abitur gemacht.
  3. _____ Herr Krรผger arbeitet im Krankenhaus.
  4. _____ Raj bringt รผbersetzte Dokumente zum Termin mit.
  5. _____ Raj mรถchte eine Ausbildung als Koch machen.
  6. _____ Das B2-Zertifikat ist wichtig fรผr das Vorstellungsgesprรคch.
  7. _____ Frau Dr. Schmidt arbeitet beim Jobcenter.
  8. _____ Das Krankenhaus hat ein Patensystem fรผr neue Auszubildende.
  9. _____ Raj beginnt die Ausbildung sofort am nรคchsten Tag.
  10. _____ Am Ende mรถchte Raj anderen Migranten helfen.

Teil 4: Fragen zum Text beantworten (Answer in German)

  1. Warum geht Raj zum Jobcenter?
  2. Welche Fรคcher waren Rajs Lieblingsfรคcher in der Schule?
  3. Was empfiehlt Herr Krรผger Raj, um sein Deutsch zu verbessern?
  4. Wie hilft das Krankenhaus neuen Auszubildenden bei der Integration?
  5. Was ist Rajs neuer Traum am Ende der Geschichte?

Antwortschlรผssel (Answer Key)

Teil 1: Lรผckentext

  1. Migrant
  2. Ausbildung
  3. Krankenpfleger
  4. Berater
  5. Zeugnisse
  6. Anerkennung
  7. B2-Kurs
  8. Vorstellungsgesprรคch
  9. Wohnung
  10. Zukunft

Teil 2: Dativ oder Akkusativ?

  1. b) seinem (Dativ โ€“ helfen + Dativ)
  2. a) den (Akkusativ โ€“ fragen + Akkusativ)
  3. b) dem (Dativ โ€“ zeigen + Dativ (Person))
  4. a) den (Akkusativ โ€“ bezahlen + Akkusativ)
  5. b) den (Dativ โ€“ schmecken + Dativ, Plural)
  6. b) dem (Dativ โ€“ stellen + Dativ (Person))
  7. c) eine (Akkusativ โ€“ suchen + Akkusativ)
  8. b) dem (Dativ โ€“ danken + Dativ)
  9. b) dem (Dativ โ€“ anbieten + Dativ (Person))
  10. b) seinen (Akkusativ โ€“ fragen + Akkusativ, Plural)

Teil 3: Richtig oder Falsch?

  1. Falsch (Er kommt aus Indien)
  2. Falsch (Er hat die 12. Klasse gemacht, nicht Abitur)
  3. Falsch (Er arbeitet im Jobcenter)
  4. Richtig
  5. Falsch (Er mรถchte Krankenpfleger werden)
  6. Richtig
  7. Falsch (Sie arbeitet im Krankenhaus)
  8. Richtig
  9. Falsch (Er beginnt am 1. September)
  10. Richtig

Teil 4: Fragen zum Text beantworten (Musterantworten)

  1. Raj geht zum Jobcenter, weil er eine Ausbildung in Deutschland machen mรถchte und Hilfe bei der Anerkennung seiner Zeugnisse braucht.
  2. Seine Lieblingsfรคcher waren Biologie und Chemie.
  3. Herr Krรผger empfiehlt Raj einen B2-Deutschkurs.
  4. Das Krankenhaus hat ein Patensystem. Ein erfahrener Kollege hilft neuen Auszubildenden in den ersten Monaten.
  5. Rajs neuer Traum ist es, anderen Migranten zu helfen, vielleicht als Berater.

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